Surgical Mission
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Der Kern der Mission sind die Operationen im Krankenhaus von Chulucanas. Drei OP-Teams nehmen allgemeine, plastische und gynäkologische Eingriffe vor. Die Patienten kommen aus der gesamten Provinz Piura und haben keine akuten Probleme. Im Gegenteil: Die meisten von ihnen warten seit langer Zeit auf eine Behandlung. Dafür nehmen sie lange, mühsame Wege auf sich, die sie zu Fuß, mit dem Esel, Moto-Taxi oder Bus zurücklegen. Viele von ihnen sind mehrere Stunden und Tage unterwegs, ein Umstand, den die Ärzte bei der Frage, ob der Patient entlassen werden kann, berücksichtigen müssen. Aus diesem Grund hängt über jedem Bett ein Schild, mit der Angabe, wie lange der Heimweg mit welchem Verkehrsmittel jeweils dauert.

 

Übernachtet wird in den einfachen Unterkünften des Centro Pastoral, einer Einrichtung der katholischen Kirche. Doppel- oder gar Einzelzimmer sind unvorstellbar, in jedem Schlafsaal sind zwanzig bis dreißig Patienten untergebracht. Es ist heiß und laut, doch die Menschen sind frohen Mutes und warten mit unendlicher Geduld und Genügsamkeit auf ihre Behandlung.

 

Die Tage der Helfenden sind lang und beginnen um 7 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Bevor sich alle ihren Aufgaben zuwenden, wird für das Wohl der Patienten und des Teams gebetet. Dies sind stets Momente großer Rührung, wenn die Erfahrungen und Eindrücke der vergangenen Tage in einem Moment der Ruhe in das Bewusstsein strömen.

 

Nach dem Frühstück widmen sich die einzelnen Teams ihren Aufgaben. Die Krankenschwestern der Nachsorge-Einheit begeben sich ins Krankenhaus, das Lagerteam stellt neue Kartons für die bevorstehenden Operationen zusammen und die Ärzte beginnen mit der Visite.

 

Jedes OP-Team operiert zwischen fünf und sechs Patienten pro Tag, ab etwa neun Uhr bis in den späten Abend. Die Erschöpfung steht beim Gang zum Abendessen allen ins Gesicht geschrieben. Doch schon nach wenigen Minuten, nach den ersten Sätzen über die Geschehnisse des Tages spiegeln sich Glück und Erfüllung in den strahlenden Augen der Helfenden.

© 2015-2017 By Dirk Heinecke