Was die Sonne schafft an einem Tag - III

March 21, 2018

 

Samstag, 17. März 2018 - Siem Reap, Kambodscha

 

Registriere eine gewisse Erschöpfung an mir. Die vergangenen Tage waren großartig und voller Eindrücke, doch ich brauche eine Pause. Habe es selten gemocht, Touristenprogramme abzuarbeiten. Entziehen kann ich mich ihrem Sog jedoch nicht. Müsste ich nicht los? Ist es nicht schon viel zu spät? Sollte ich meine Zeit hier nicht besser nutzen? Die Tempel rufen nach mir!

 

Wie soll man das nennen? Erlebnisdruck? Das Gefühl gleicht jenem, welches ich hatte, als ich ein vierjähriger Junge war und auf keinen Fall zu früh ins Bett wollte, in der Angst, etwas zu verpassen. Was genau verpasst werden könnte, ist jedoch unklar. Noch einen Trickfilm?

Noch einen Tempel?

 

Habe also heute den Entschluss gefasst, Zeit zu verschwenden; oder besser: nichts zu erleben. Sitze in einem Cafe unweit meines Hostels und habe eine wirklich außergewöhnliche Smoothie Fruit Bowl vor mir. Als Basis ein gekühlter Mango-Banane-Kokos-Brei und oben drauf Früchte und Nüsse. Herrlich frisch und belebend.

 

Hätte auch im Hostel frühstücken können. Nur wäre ich dort nicht allein, nicht für mich. Würde meinen Blick wandern lassen, prüfen, wie andere auf mich reagieren, bekannten Gesichtern zulächeln, noch bekanntere grüßen. Brauche etwas Raum, in dem ich mich nicht verhalten muss - sondern sein kann.

 

Das Hostel selbst der Inbegriff des Party-Backpackings: zwei Schritte durch das Tor und man steht vor einem langgezogenen, beleuchtetem Pool. In diesem diverse Schwimmtiere, dazu kleine Tische mit dutzenden Plastikbechern - zusammen mit Tischtennisbällen die notwendigen Utensilien für Bier-Pong. Habe noch nicht verstehen wollen, wie man es spielt - sein Zweck scheint offensichtlich.

 

 

 

 

Rund um den Pool verteilt liegen - auf zwei Ebenen - die Schlafsäle und Zimmer. Der Inhaber ist Max, ein Deutscher anfang, mitte zwanzig, groß, gut aussehend. Max hat das Hostel vor gut einem halben Jahr eröffnet und trinkt und feiert ordentlich mit. Die Mädels umschwirren ihn und er geniesst es offensichtlich. Im offenen Gästebuch steht auf einer Seite in riesigen Lettern: "We love Max! He is hot." Max hat die Attitude des erfolgreichen Geschäftsmannes, der niemandem etwas beweisen muss. Neben dem Respekt, den ich verspüre, keimt in mir die Frage auf, wie zur Hölle er das aushalten will, physisch als auch psychisch. Gestern abend, als alle zur Pub Crawl aufbrechen, prahlt er damit, noch nie eine verpasst zu haben. Auf meine Frage, wieviele es denn gewesen seien in den letzten Monaten, antwortet er: "So zwischen fünfzig und sechzig."

 

Scheinbar aber hat er sich gut im Griff. Er wirkt jung und frisch, keine Spur von durchzechten Nächten. Das schaut bei seinem Mitarbeiter, der für die Bar und das Essen zuständig ist, ganz anders aus. Er ist offensichtlich noch besoffen, als er mir gestern morgen meinen Pancake bringt.

 

In jedem Hostel, in jeder Bar hier unten steht ein Billardtisch. Allein das ist es wert, nach Asien zu reisen - zumindest für einen Freak wie mich. Gestern abend die beste Session bisher. Spiele gegen Olli, einen Finnen, später kommt ein junger Deutscher dazu. Wir spielen konzentriert, phasenweise sehr gut und lochen Ball um Ball. Der junge Deutsche, zarte neunzehn, ist ein Genie. Sein Tempo, die Präzision und Kraft sind beeindruckend. Es dauert nicht lang und ich liege drei, vier Bälle hinten. Das fordert mich heraus und ich werde besser. Kann mich nicht erinnern, mal so gut gespielt zu haben: jeder Winkel passt, die langen Bälle gehen rein und auch über Bande geht etwas. Was für ein Genuss: einen Ball mit dosiertem Tempo über den ganzen Tisch zu schicken, damit er am Ende entspannt in die Tasche rollt.

 

Sonntag, 18. März 2018 - Siem Reap, Kambodscha

 

Schon wieder Feierei gestern nacht. Will eigentlich brav in meinem Zimmer bleiben, etwas lesen. Gehe dann, einem Impuls folgend, doch hinunter, bestelle ein Bier und spiele eine Runde Pool für mich. Genauer: das ist mein Plan, ich baue gerade die Kugeln auf. Plötzlich steht Lily neben mir und möchte mitspielen. Ich hatte sie am Abend zuvor schon dazu aufgefordert, da sie aufgeschlossen und nett schien. Sie spielt nicht schlecht, doch ich bringe nichts zu Stande. Etwas an ihr macht mich nervös. Während des Spiels stellt sich heraus, dass sie noch nicht im flackernden Zentrum von Siem Reap gewesen ist. Biete ihr an, sie zu begleiten und noch einmal durch die Pub Street und über den Night Market zu schlendern. Sie ist einverstanden: “Aber nur kurz”.

 

 

 

 

 

Wir finden ihren kanadischen Reisebegleiter Mick in einem irischen Pub und ziehen in eine Cocktail-Bar weiter. Quatschen über Serien und Musik, ich erzähle wie ein Märchenonkel von meiner Kindheit in der DDR und dass ich noch Russisch lernen musste. Der eine Cocktail reicht, um uns in Stimmung zu bringen. Auf der Pub Street gehen wir erst ins “Angkor What!?”, bestellen Bier und tanzen drauf los. Der Club ein Backpacker-Schuppen: braun gebrannte, gut gebaute Menschen mit etwas zu guter Laune. Wir treffen auf Max - den Hostel-Inhaber - und verabreden uns für später. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße der Club “Temple”. Mick erzählt mir, dass es diese Marke überall in Kambodscha gibt und dass sie von Kambodschanern betrieben wird. Es ist rappelvoll, die Asiaten sind deutlich in der Mehrheit. Nach einer Weile finden wir uns tanzend neben gut gelaunten Einheimischen wieder. Einer ist etwas schüchtern, der zweite ein überragender Tänzer -  irgendwo zwischen Michael Jackson und Justin Timberlake - und die dritte flirtet vom ersten Moment an mit Mick. Wir prosten uns zu, ich hole einen neuen Pitcher Bier und Mick zieht seine neue Bekanntschaft immer enger an sich. Die Stimmung ist prächtig, die Musik zu laut und so brauche ich eine Pause und gehe mit Lily nach draußen. Wir setzen uns auf den Bordstein und beobachten das wilde Treiben in den Clubs und auf der Straße. Wenig später erscheinen unsere neuen Freunde - und Mick. Er winkt von gegenüber, geht von dannen und steigt mit seiner Bekanntschaft in ein Tuk-Tuk.

 

Lily und ich laufen nach Hause. Sie ist bezaubernd. Die tiefen, dunklen Augen, ihr Charme, ihr Humor. Wir reden im Gehen über Ziele im Leben, über die Lust, kreativ zu sein, über die Not, sich verkaufen zu müssen, über die notwendige Bedingung, selbstbewusst zu sein. Da ist sie wieder: diese zuckersüße und gleichzeitig traurig machende Seite des Reisens. Hello, Goodbye.

 

Die Ereignisse der letzten Tage im Schweinsgalopp: Am Donnerstag mit dem Boot von Battambang nach Siem Reap. Reiseführer können eben doch nützlich sein. Die Fahrt auf dem schmalen Boot dauert sieben Stunden, geht vorbei an unzähligen Hütten und passiert schließlich ganze Dörfer, die auf dem Wasser schwimmen. Schockierend der allgegenwärtige Müll, die Lebensbedingungen der Menschen. Während wir wohlgenährt, sorgenfrei, selbstzufrieden auf dem Dach des Bootes sitzen, schwimmen die Kids im dreckigen Fluss, spielen zwischen dem Müll und sind doch wie Kinder überall auf der Welt: herzerfrischend lebensfroh. Beinahe jeder Knirps ruft dem Boot hinterher und winkt heftig. Winkt man zurück, freuen sie sich wahnsinnig.

 

Siem Reap wirkt nicht wie eine Stadt in der Dritten Welt. Habe eher das Gefühl, irgendwo in Südeuropa zu sein. Die Straßen, Parks, Restaurants sind sehr gepflegt, die Architektur überraschend modern. Die Tempel von Angkor scheinen genug Touristen zu ziehen, um die Stadt außerordentlich reich zu machen. Und wie immer: wo Tourismus im Übermaß ist, ist das echte Leben abwesend, ist die Folklore nicht weit.

 

 

 

 

Auf meiner ersten Tempeltour ist der Tourismus jedoch erträglich. Leihe mir ein Rad, nicht ganz sicher, ob das bei fünfunddreißig Grad tatsächlich eine gute Idee ist. Doch kaum sitze ich im Sattel, stellt sich ein Freiheitsgefühl ein. Bin einfach zu Hause auf dem Rad und es überrascht mich immer wieder, wie wohl ich mich fühle, kaum dass ich in die Pedale trete.

 

So lange ich nicht in der prallen Sonne fahre, ist die Hitze erträglich. Der Fahrtwind kühlt, die Straßen sind gut, der Verkehr ist moderat. Genieße es sehr, bin bei mir, lasse die Gedanken fliegen und versuche, die Landschaft einzuatmen.

 

Der Versuch, die Tempel von Angkor zu beschreiben, ist eigentlich zum Scheitern verurteilt. Man würde der Faszination entweder nicht gerecht, ließe man zu viel aus oder würde andererseits jederman unendlich langweilen, ginge man auf jedes Detail ein. Nur so viel: die Ausdehnung des Gebiets ist beeindruckend. Ich bin fast dreißig Kilometer mit dem Rad unterwegs und sehe bei weitem nicht alle Tempel. Und auch die Dimension der Bauwerke selbst ist atemberaubend. Stehe am ersten Abend kurz vor Sonnenuntergang vor einem enormen Exemplar nahe Angkor Thom. Wie lang ist der steinerne Steg bis zur ersten Stufe des Tempels? Vier-, fünfhundert Meter? Wie hoch mag er selbst sein? Fünfzig, sechzig Meter?

 

Natürlich gibt es Muster, die sich wiederholen und es stellt sich mit der Zeit eine Tempelsättigung ein. Doch die reine Imagination ist äußerst faszinierend, meist mehr als das konkrete Bauwerk. Was passierte hier vor hunderten von Jahren? Wie lebten die Menschen, wie waren sie gekleidet? Angkor ist einer dieser Orte, an dem ich Ehrfurcht vor dem Sein empfinde. Blickt man hoch ins Universum oder zurück in die Geschichte, kann man eigentlich nur demütig werden. Wie klein und unbedeutend sind wir doch im Vergleich zu den kosmischen Dimensionen. Was bin ich für ein Furz im Raum? Wieviel Milliarden Vorfahren haben wir, was musste/durfte/konnte passieren, bis wir wurden, was wir sind? Wie gering ist mein Anteil daran, wie enorm dagegen die Fügungen/Zufälle/Schicksale? Kann man als Mensch das kleine Selbst im riesigen Ganzen begreifen? Sollte man überhaupt darüber nachdenken? - Etwas Religion täte mir gut.

 

Angkor Wat, der Haupttempel und die größte Attraktion ist überraschend klar strukturiert. Die ganze Anlage könnte auf den ersten Blick auch ein französisches Lustschloss sein. An den Wänden der Galerien herrliche Reliefs, bestehend aus Schlachtszenen, religiösen Themen. Unzählige Krieger, Frauen, Pferde, Elefanten reihen sich aneinander. Interessant die Wechselwirkungen der Kulturen: an einer Wand entdecke ich die 37 Himmel und 32 Höllen der indischen Tradition. Was auch immer die bedeuten mögen.

 

 

 

 

 

 

Später am selben Tag - kurz vor Mitternacht

 

Habe mich von Lily verabschiedet. Liege auf dem Bett, höre die melancholische Musik von John Moreland und versuche, mich zu beruhigen. Rede mir immer wieder zu, nicht so ein kindsköpfiger Narr zu sein.

 

Heute noch eine Tour am nachmittag, beginnend beim großartigen Bayon, über den Dschungel-Tempel Ta Prohm bis zum kitschigen Sonnenuntergang auf einem weiter westlich gelegenen Tempel. Geniesse die Fahrt im Tuk-Tuk und schließe die Kambodschaner immer mehr in mein Herz. Sie erinnern mich in ihrer zurückhaltend-freundlich-zugeneigten Art an die Menschen in Chulucanas.

 

An einem weniger stark besuchten Tempel mache ich eine Pause. Mein Fahrer führt mich zu einem Stand einer kleinen Familie. Die Kinder rufen aufgeregt die Mutter herbei und geben mir eine kleine Karte mit diversen Fruchtshakes. Bevorzuge aber eine Kokosnuss. Die Mutter schlägt diese geduldig und kraftvoll auf, steckt einen Strohhalm hinein und bittet mich freundlich, Platz zu nehmen. Fürsorglich rückt sie die drei, vier Plastikstühle um den kleinen Tisch zu recht, damit es mir so angenehm wie möglich ist. Schüchtern lächeln mich die Kinder an und schleichen interessiert um mich herum. Ich winke einen der Jungen heran und versuche ihn zu überzeugen, ein Foto von mir zu machen. Er ziert sich sehr, traut sich nicht heran und wagt erst recht nicht, meine Kamera zu berühren. Erst als seine Mutter ihn bestärkt und leicht in meine Richtung schubst, tritt er einen Schritt näher. Hänge ihm meine Kamera um den Hals und zeige ihm den Knopf, den er drücken muss. Als ich ihm das fertige Bild von mir präsentiere, strahlt er und rennt lachend davon.

 

 

 

 

 

Montag, 19. März 2018 - Im Bus von Siem Reap nach Phnom Penh, Kambodscha

 

Immer noch in Gedanken bei Lily. Mein Lieblingszitat von ihr: “I hate time!”. Was für ein bezaubernd unlogischer Satz. Und wie Recht sie doch hat, zumindest für den Moment. - Ihre Wirkung auf mich inspirierend.

 

Jedoch: wieder auf der Straße, wieder unterwegs zu sein, schön, belebend.

 

 

 

 

 

Dienstag, 20. März 2018 - Phnom Penh, Kambodscha

 

Gedämpfte, nachdenkliche Stimmung. Heute vormittag Besuch der Killing Fields und des Gefängnis S-21. Immer wieder schockierend, was der Mensch dem Menschen antun kann. Spare mir die grausamen Details. Der Fakt, dass in wenigen Jahren drei von acht Millionen Kambodschanern von ihren eigenen Leuten getötet wurden, spricht für sich.

 

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich einen Tagtraum - wahrscheinlich auf dem Rad auf dem Weg ins Büro - mit schrecklichen Zügen. Was wäre, so dachte ich, wenn die Kluft zwischen Stadt und Land immer größer würde, der Hass auf gut ausgebildete, kreative, weltoffene Menschen sich verstärkte? Was wiederum, wenn der Stadtmensch, in Verachtung des vermeintlich simplen Landlebens, sich noch mehr abwendete, keine gemeinsame Sprache mehr existierte und die Einwohner, sagen wir: Berlins, zu Hassobjekten mutierten? Würden wir dann dazu neigen, unsere Bildung zu verneinen, sofern wir Angst um unser Wohlergehen hätten?

 

War sehr erschrocken heute morgen, als ich feststelle, dass in Kambodscha genau dies passiert ist. Im April 1975 eroberten die Roten Khmer Phnom Penh und entvölkerten die Stadt binnen drei(!) Tagen. Trieben die Menschen zusammen, verbrachten sie aufs Land, wo sie anschließend, sofern sie nicht schon verhungert waren, verfolgt wurden. Die Gründe dabei nichtig, absurd: zu weiche Hände, zu helle Haut, Fremdsprachenkenntnisse, Brille. Alles vermeintliche Ausweise einer gewissen Intelligenz und damit in den Augen der Roten Khmer vernichtenswert.

 

Welchem Minderwertigkeitsgefühl entspringt solch ein Wahn?

 

 

 

 

Später am selben Tag

 

Inspirierendes Gespräch mit Kat aus London. Sehr intelligent, wach, mitfühlend. Sie hat einen Job im Gesundheitswesen, arbeitet aber nur vier Tage. Den fünften Tage der Woche verwendet sie aufs Schreiben. Unterhalten uns über alles Mögliche: Literatur, Musik, Kunst, Meditation, Religion, Politik, natürlich das Reisen. Kann ihr nicht immer vollständig folgen, da ihr Englisch sehr wortgewandt ist und sie recht schnell spricht.

 

Ein Thema zieht sich durch unser Gespräch: die unerschöpflichen Möglichkeiten als Last der Moderne. Kat möchte malen, schreiben, sich im Beruf weiterentwickeln, natürlich ihre Freundschaften pflegen, für ihre Familie da sein, ihren Körper fit halten. Ich erzähle, dass ich mit dem Klavierspiel nicht weitergekommen bin, da in meinem Kopf nicht genug Platz für Neues ist.

 

Erinnere mich dabei an die Bedürfnispyramide, die in der BWL unterrichtet wird. Ganz unten die Grundbedürfnisse Essen, Trinken, Schlaf. Darüber, in welcher Reihenfolge auch immer, Sicherheit, sexuelle Befriedigung, soziale Beziehungen. Ganz oben: die Selbstverwirklichung. “Leiden” wir also in gewisser Weise darunter, dass alle Bedürfnisse so selbstverständlich, so geräuschlos erfüllt sind und wir in Wahrheit kaum noch welche haben oder sie nicht mehr als solche erkennen? Macht nicht der Kampf um die Erfüllung von Bedürfnissen - Erfolg vorausgesetzt - glücklich/zufrieden?

 

Und ja, es schwingt ein gewaltiger Zynismus in diesen Gedanken mit, wenn man sie in einem der ärmsten Länder der Welt denkt.

 

 

 

 

Mittwoch, 21. März 2018 - Im Bus von Phnom Penh nach Ho Chi Minh City, Vietnam

 

Verlasse Kambodscha. Auf nach Vietnam.

 

Die Busfahrt, obwohl sie sieben Stunden dauern wird, eine willkommene Abwechslung. Kann in Ruhe meinen Gedanken nachhängen, während draußen die Landschaft vorbeizieht.

Wenn nur die Klimaanlage nicht so kratzen würde.

 

 

 

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